Eichenprozessionspinner

( VORSICHT:   löst Allergien durch Nesselgift aus )

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 25 bis 32 Millimetern (Männchen) bzw. 30 bis 36 Millimetern (Weibchen). Die Männchen haben glänzend asch- bis braungrau gefärbte Vorderflügel, auf denen zwei Querbinden verlaufen. Diese sind dunkel und außen weißlich gerändert. Die gelbbraunen Fühler sind bei beiden Geschlechtern doppelt gekämmt, die des Weibchens sind jedoch kürzer und auch nicht so lang gekämmt. Die Tiere sehen dem Kiefernprozessionspinner sehr ähnlich. In Deutschland sind infolge der Massenvermehrungen mittlerweile alle Bundesländer betroffen, am stärksten Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Besiedelt werden eichenreiche Wäldern, sie treten jedoch daneben auch in anderen Lebensräumen an Einzelbäumen auf, wie etwa an Straßenrändern, in Parks und auch im urbanen Bereich. Wie der Name sagt, finden sich die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners hauptsächlich an Eichen, gelegentlich – insbesondere in starken Befallsjahren – aber auch an einigen anderen Baumarten. Befallen werden vor allem einzeln stehende Bäume oder solche am Waldrand (besonders an der wärmebegünstigten Südseite). Die Eigelege der Eichen-Prozessionsspinner von 100 bis 200 Stück bestehen aus etwa einen Millimeter großen weißen Eiern. Sie werden meistens an älteren Eichen im Kronenbereich an dünneren Zweigen und anderen glatten Rindenstellen in Form einer länglichen Platte abgelegt und durch Afterschuppen und Sekret getarnt. Der Embryo entwickelt sich noch im Herbst zur fertigen Jungraupe, die dann im Ei überwintert und Anfang Mai schlüpft. Die Raupen durchlaufen fünf bis sechs Entwicklungsstadien bis zur Verpuppung und werden bis zu fünf Zentimeter lang. Sie haben eine dunkle, breite Rückenlinie mit samtartig behaarten Feldern und rotbraunen, lang behaarten Warzen. Sie leben gesellig und gehen in Gruppen von 20 bis 30 Individuen im „Gänsemarsch“ auf Nahrungssuche, daher der Name „Prozessionsspinner“. Die älteren Raupen ziehen sich tagsüber und zur Häutung in Raupennester (Gespinste), die bis zu einem Meter lang werden können, am Stamm oder in Astgabelungen von Eichen zurück. Ab dem dritten Stadium entwickeln sich bei den Larven Brennhaare mit Widerhaken, die ein Nesselgift enthalten .Die Raupen ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtsbäume. Sie fressen die gesamte Gewebefläche der Blattspreite und verschmähen dabei lediglich die Mittelrippe und stärkere Seitenrippen des Blattes. Sie gelten als Schädlinge, da sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen. Bei mehrjährigem starkem Auftreten kann der Baum direkt oder durch Folgeerscheinungen geschädigt werden.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eichenprozessionspinner

( VORSICHT:   löst Allergien durch Nesselgift aus )

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 25 bis 32 Millimetern (Männchen) bzw. 30 bis 36 Millimetern (Weibchen). Die Männchen haben glänzend asch- bis braungrau gefärbte Vorderflügel, auf denen zwei Querbinden verlaufen. Diese sind dunkel und außen weißlich gerändert. Die gelbbraunen Fühler sind bei beiden Geschlechtern doppelt gekämmt, die des Weibchens sind jedoch kürzer und auch nicht so lang gekämmt. Die Tiere sehen dem Kiefernprozessionspinner sehr ähnlich. In Deutschland sind infolge der Massenvermehrungen mittlerweile alle Bundesländer betroffen, am stärksten Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Besiedelt werden eichenreiche Wäldern, sie treten jedoch daneben auch in anderen Lebensräumen an Einzelbäumen auf, wie etwa an Straßenrändern, in Parks und auch im urbanen Bereich. Wie der Name sagt, finden sich die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners hauptsächlich an Eichen, gelegentlich – insbesondere in starken Befallsjahren – aber auch an einigen anderen Baumarten. Befallen werden vor allem einzeln stehende Bäume oder solche am Waldrand (besonders an der wärmebegünstigten Südseite). Die Eigelege der Eichen-Prozessionsspinner von 100 bis 200 Stück bestehen aus etwa einen Millimeter großen weißen Eiern. Sie werden meistens an älteren Eichen im Kronenbereich an dünneren Zweigen und anderen glatten Rindenstellen in Form einer länglichen Platte abgelegt und durch Afterschuppen und Sekret getarnt. Der Embryo entwickelt sich noch im Herbst zur fertigen Jungraupe, die dann im Ei überwintert und Anfang Mai schlüpft. Die Raupen durchlaufen fünf bis sechs Entwicklungsstadien bis zur Verpuppung und werden bis zu fünf Zentimeter lang. Sie haben eine dunkle, breite Rückenlinie mit samtartig behaarten Feldern und rotbraunen, lang behaarten Warzen. Sie leben gesellig und gehen in Gruppen von 20 bis 30 Individuen im „Gänsemarsch“ auf Nahrungssuche, daher der Name „Prozessionsspinner“. Die älteren Raupen ziehen sich tagsüber und zur Häutung in Raupennester (Gespinste), die bis zu einem Meter lang werden können, am Stamm oder in Astgabelungen von Eichen zurück. Ab dem dritten Stadium entwickeln sich bei den Larven Brennhaare mit Widerhaken, die ein Nesselgift enthalten .Die Raupen ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtsbäume. Sie fressen die gesamte Gewebefläche der Blattspreite und verschmähen dabei lediglich die Mittelrippe und stärkere Seitenrippen des Blattes. Sie gelten als Schädlinge, da sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen. Bei mehrjährigem starkem Auftreten kann der Baum direkt oder durch Folgeerscheinungen geschädigt werden.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwalbenschwanz

 

Der Schwalbenschwanz ist vielleicht der prächtigste heimische Schmetterling. Im Mai fliegt die erste Generation der Falter, im Hochsommer deren Nachkommen. Fenchel, Möhre und Dill stehen auf dem Speiseplan der Raupen und locken den Falter in den Garten. Und als an einem schönen Sonntagmorgen die Sonne aufging, hell und warm, da schlüpfte aus dem Ei – knack – eine kleine hungrige Raupe." Wer eine kleine Schwalbenschwanzraupe in seinem Garten entdeckt, kann das Wunder beobachten. Innerhalb weniger Woche verwandelt sich der Winzling in ein fast kleinfingerdickes, properes Röllchen. Die Raupe hält sich – im Gegensatz zur Erzählung – streng an vegetarische Diät: Ausschließlich an Doldenblütlern speist sie, im Garten sind das meist Dill, Fenchel oder Karotte. Die Raupe hat meist eine Pflanze ganz für sich alleine, denn im Gegensatz etwa zum Kohlweißling legt der Falter die Eier einzeln ab und schweift dafür weit umher. Mitunter bekommt man den Schmetterling selbst gar nicht zu Gesicht und bemerkt erst anhand seines Nachwuchses, dass er dem Garten einen Besuch abgestattet haben muss. Die Eier legt der weibliche Falter meist einzeln an Futterpflanzen ab. Die Raupen treten daher nie in Massen auf und richten keinen nennenswerten Schaden an. Obwohl die Raupen charakteristisch gezeichnet sind und recht groß werden – kurz vor dem Verpuppen fast wie ein kleiner Finger –, kann man sie leicht übersehen. Nach vier bis fünf Wochen verlassen sie die Futterpflanze und suchen sich ein geschütztes Plätzchen, an dem sie sich zur Puppe verwandeln. Von einem Tag auf den anderen ist die Raupe dann verschwunden: Sie hat sich zurückgezogen und verpuppt, der unauffällige Kokon hängt meist an einem Stängel ein paar Handbreit über dem Boden. Im Hochsommer schlüpft daraus die zweite Generation der Schmetterlinge. Diese Sommerfalter sind etwas kräftiger gefärbt als die Frühjahrsfalter und meist auch häufiger. Die Nachkommen der Sommergeneration überdauern in der Regel als Puppen den Winter und verwandeln sich erst im folgenden Frühjahr in Schmetterlinge.

Quelle: Wikipedia