Eine Meinung des Lebens

 

Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?

Während der Fahrt sind sie zweifellos sauber und leise noch dazu. Doch sie „tanken“ einen Strommix, der zum größten Teil auf fossilen Rohstoffen basiert. Selbst Ökostrom ist nicht emissionsfrei. Wer in einer windarmen Nacht die Batterien auflädt, kommt oft auf 80 % Kohlestrom. Kernenergie, Biomasse und Wasser, die weitgehend wetterunabhängig sind.  Wer ein batteriebetriebenes E-Auto fährt, produziert praktisch keine lokalen Emissionen und trägt somit zu einer besseren Luftqualität bei. Aber auch ein Elektromobil belastet die Umwelt – halt einfach indirekt. Vor allem die Herstellung der Batterie verbraucht viel Energie und kann mit einem größeren Ausstoß von CO2 verbunden sein.  In allen Ländern kommen Elektroautos mit einem prall gefüllten Kohlendioxid-Rucksack auf die Straße. Da die Batteriezellen fast ausschließlich in Fernost gefertigt werden, fallen dort gewaltige Emissionen an. Jeder Batteriesatz verursacht im Durchschnitt CO2-Emissionen in Höhe von 5 Tonnen. Rechenbeispiel: Ein Dieselfahrzeug, das 6 Liter pro 100 Kilometer verbraucht, emittiert bei einer Fahrleistung von 10.000 Kilometern 1,8 Tonnen CO2– pro Jahr. Das bedeutet: Ein Elektroauto fährt erst nach 30.000 Kilometern emissionsfrei, vorausgesetzt, es „tankt“ tatsächlich grünen Strom.

In der Werbung fahren E-Autos flüsterleise durch intakte Landschaften oder durch Städte, in denen Menschen keine Abgase mehr einatmen müssen. In der Realität ruiniert die Lithium-Gewinnung das Ökosystem der Atacama-Wüste in Südamerika, lässt die Bevölkerung dort arm und ohne Grundwasser, aber mit verseuchten Böden zurück, in Afrika holen Jugendliche kobalthaltiges Erz mit bloßen Händen für einen Hungerlohn aus einsturzgefährdeten Erdlöchern. Kobalt, wichtiges Anodenmaterial für Batterien, kam 2017 zu 84 Prozent aus dem Kongo. Den überwiegenden Teil des Erzes kaufen die Chinesen, und zwar sowohl auf dem freien Markt unter korrupter staatlicher Kontrolle als auch auf dem Schwarzmarkt. Besonders gerecht geht es auch bei der Förderung von vor allem in Südamerika vorkommendem Lithium nicht zu: Den Erlös für das „weiße Gold“ schöpfen in erster Linie ausländische Konzerne ab. Am meisten leidet das Ökosystem, denn das Salz kommt dort im Grundwasser in mehreren hundert Metern Tiefe vor und muss in Verdunstungsbecken an die Oberfläche gepumpt werden. Chemikalien zur Ausfällung störender Mineralien kommen hinzu. Pro Tonne so gewonnenen Lithiums verdunsten 2.000 Tonnen Grundwasser. Später braucht es Lösungsmittel wie Kerosin und Salzsäure. Nicht alle eingesetzten Chemikalien landen auf Deponien, viele belasten als Schadstoffe die Natur.

© Frank Dommenz  (*1961), Malermeister und Illustrator

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Strukturflies
Anwendungsmöglichkeiten für stark beanspruchte Innenflächen, wie in Büros, öffentlichen und gewerblichen Gebäuden; schwer entflammbar

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Tapezieren, Dekorieren, Schall- und Wärmeisolierung sowie Feuchtigkeitsregulierung in einem Arbeitsgang

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